Kategorie: <span>Allgemein</span>

Zwiespältiges Vergnügen: Joker’s Daughter

Du immer mit deinem Gesäusel – das war die erste Reaktion eines Bekannten, dem ich etwas von Joker’s Daughter vorspielte. Ja was soll ich denn machen, ich mag eben schöne Frauenstimmen, erwiderte ich darauf. Die überaus schöne Stimme von Helena Costas, einer jungen Songwriterin aus London hat es mir angetan, und doch tue ich mich mit dem vor einer Woche erschienenen Debütalbum ‚The Last Laugh‘ von Joker’s Daughter etwas schwer. Denn die Produktion dieser Platte hat der als Star-Produzent geltende Danger Mouse (Gnarls Barkley) übernommen. Weiterlesen„Zwiespältiges Vergnügen: Joker’s Daughter“

Das Schöne im Unauffälligen: Maplewood

Von einer Band aus Brooklyn würden viele anderes erwarten. Maplewood ist das egal. Sie huldigen auch auf ihrem zweiten Album ‚Yeti Boombox‘ dem Westcoastsound à la Beach Boys, Byrds und Crosby Stills Nash & Young. Der nach großen Überraschungen lechzende Musiknerd kann geneigt sein diese Platte als langweilig zu bezeichnen. Doch wer bereit ist sich auf die Einladung zur Träumerei einzulassen, der wird reichlich belohnt. Üppige Harmonien, mehrstimmiger Gesang, dabei immer die akustische Gitarre im Mittelpunkt, lassen kaum etwas anderes zu als sich zurückzulehnen und zu geniessen. Und wer dabei die Augen schließt, findet sich wieder auf einem Roadtrip, unterwegs auf den weiten Highways Kaliforniens. Weiterlesen„Das Schöne im Unauffälligen: Maplewood“

Virginia Jetzt! – Dieses Ende Wird Ein Anfang Sein

Ich als geborener Hauptstädter mag ja besonders Musikvideos mit Berlin-Bezug. Wenn das dann auch noch mit einem Song einhergeht der das Zeug zu einer Hymne hat, tja, dann gehört das zwingend auf meinen Blog. Es geht um Virginia Jetzt! und ihre neue Single ‚Dieses Ende Wird Ein Anfang Sein‘, der Vorbote für das neue Album ‚Blühende Landschaften‘, dass am 28. August erscheinen wird.
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Slow Club – Yeah So

Denke ich an Sheffield, so kommen mir sofort Rockkombos wie die Arctic Monkeys und Little Man Tate in den Sinn. Das ist aber bei dem was ich jetzt vorzustellen habe nicht wirklich zielführend. Das Duo Slow Club aus Sheffield, bestehend aus Rebecca Taylor und Charles Watson, ist nämlich eher irgendwo zwischen Antifolk und Pop zu sehen, obgleich auf ihrem Debütalbum ‚Yeah So‘ mit ‚Giving Up On Love‘ auch ein sehr rockiger Song zu finden ist. Das Album wechselt gekonnt zwischen ruhigen Folknummern (When I Go; Sorry About The Doom) und sehr poppigen Songs (Giving Up On Love; Trophy Room). Der Höhepunkt der Platte ist aus meiner Sicht das stimmungsvolle ‚It Doesn’t Have To Be Beautiful‘, die erste Singleauskoppelung des Albums. Zu diesem Song gibt es auch sehr gut arrangiertes Video.

Mit ‚Yeah So‘ ist Slow Club ein sehr abwechslungsreiches Album gelungen, das anzuhören nie langweilig wird.

Slow Club – It Doesn’t Have To Be Beautiful

Slow Club bei Myspace