Nach The Alexandria Quartet und Marit Larsen gibt es nun einen weiteren Act aus Norwegen, den ich hier wärmstens empfehlen kann: die Katzenjammer aus Oslo. Mit den vorgenannten haben sie außer der Herkunft kaum etwas gemein, denn die vier jungen Damen aus Oslo überzeugen mit einer Mischung aus Folk, Country und Balkanpop.
Die Katzenjammer sind: Solveig Heilo, Anne Marit Bergheim, Turid Jørgensen und Marianne Sveen und alle zusammen spielen sie Tuba, den Balalaika-Bass, Schlagzeug, Harmonika, Klavier, Banjo, Akkordeon, Mandoline, Gitarre, Melodica und, nicht zu vergessen: Trompete. Und genau die steht im Mittelpunkt von ‚A Bar In Amsterdam‘, ein Feuerwerk von einem Song, der perfekte Einstieg in das Debütalbum ‚Le Pop‘, das ab heute auch bei uns erhältlich ist.

‚Der Name Dieser Band Ist Karpatenhund‘, so wird es heißen, das zweite Album der Kölner Band Karpatenhund. Ab dem 28. August wird es zu haben sein. Vorab erscheint am 14.08. die EP ‚Mondo Cane‘, auf der sich u.a. der Song ‚Wald‘ befindet. Zu diesem gibt es seit heute ein Video anzuschauen. Gedreht wurde es von dem Berliner Regisseur Hagen Decker, der auch schon für Polarkreis 18 tätig war.
Es ist kein Zufall, dass sich die Band die ich jetzt vorstelle nach einem Titel von The Cure benannt hat. Denn The Exploding Boy aus Schweden lassen den New Wave der achziger Jahre wieder aufleben. Ihre großen Vorbilder Joy Division, Sisters Of Mercy und eben auch The Cure sind in ihren Songs allgegenwärtig. Die Band um Sänger Johan Sjöblom existiert seit Anfang 2006, im Frühjahr 2007 erschien das selbstbetitelte Debütalbum, an das hierzulande nur als Import heranzukommen war. Den Nachfolger ‚Afterglow‘ gibt es nun auch offiziell in Deutschland, via Rough Trade.