Für den 25. September ist das Solo-Debütalbum des langjährigen Blumfeld-Sängers Jochen Distelmeyer angekündigt. Am 11.09. erscheint dazu die Vorabsingle ‚Lass uns Liebe sein‘. Ein toller, motivierender Song, zu dem es jetzt auch ein Video gibt, in dem uns der Herr Distelmeyer den Detlef D! Soost mimt.
Das bereits seit einigen Wochen im Netz verfügbare Video zum Song ‚Wohin mit dem Hass?‘ steht dazu im krassen Kontrast und deutet für mich auf ein abwechslungsreiches Album hin. Aber warten wir es ab.
Jochen Distelmeyer – Lass uns Liebe sein

Der Berliner Liedermacher Funny van Dannen veröffentlicht bereits seit 14 Jahren in schöner Regelmäßigkeit neue Platten. ‚Clubsongs‘ war 1995 seine Erste, sie findet bis heute gerne den Weg in meine Gehörgänge. Nun hat der mittlerweile 51-jährige mit ‚Saharasand‘ sein elftes (!) Album herausgebracht. Darauf gelingt es ihm noch immer mit schelmischem Humor, verpackt in sprachlich virtuoser Weise bestens zu unterhalten, meist nur begleitet von der selbst gespielten Gitarre.
Irgendwo in dieser großen Stadt Berlin trafen sich im Sommer 2006 vier Männer um eine neue Band zu gründen. Jeder für sich hatte schon reichlich Erfahrungen in anderen Gruppen sammeln können. Nun wollten sie gemeinsam der deutschsprachigen Indiemusik ihre Sicht der Dinge hinzufügen. Mein Mio ward geboren. Drei Jahre ist das jetzt her. In dieser Zeit veröffentlichten sie zwei EPs und spielten zahllose Konzerte in ganz Deutschland. Im August 2008 wurden sie von Radio fritz, MDR Sputnik und you FM für den Radio-Award nominiert, und schafften es bis ins Finale. Endlich bekamen die vier die Aufmerksamkeit, die sie verdienten. Diese kann jetzt noch enorm gesteigert werden, denn das Debütalbum der Band liegt vor. ‚Irgendwo in dieser großen Stadt‘, so heißt die Platte, die mich als bekennenden Melancholiker gerade sehr begeistert. Die meist mit einer ordentlichen Portion Traurigkeit versehenen Texte von Sänger, Bassist und Songwriter Sebastian Block treffen hier auf großartige Poparrangements. 